Treffen mit der Fraktion der FDP im Gemeinderat

Das nächste Gespräch mit Parteien des Gemeinderats fand am Montag, den 25.06.2018 mit der FDP statt. Neben dem Fraktionsvorsitzenden Andreas Knapp nahmen weitere fünf Mitglieder des Ortsvorstandes an einem regen und spannenden Diskurs über die aktuelle Lage der Stadtbauentwicklung in Sindelfingen teil. 

Mehrfach fiel von Seiten der FDP der Begriff Magnet, der als attraktives Stimulanz für einen Besuch in der Innenstadt fehlt. Eine solche muss zwingend auch die Neugestaltung des alten Postareals besitzen, darüber war man sich schnell einig. Die Initiative schlägt ein Mischkonzept aus Wohnen, Handel, Kultur und Bildung vor.

Mit dem Stichwort Bildung traf man voll und ganz den Nerv von Fraktionsvorsitzenden Andreas Knapp, der schon lange dafür eintritt, dass Sindelfingen endlich eine überregional bedeutsame Bildungseinrichtung bekommt. Thematisch würde sich eine Hochschule oder ein Ableger davon im Bereich Design und Mobilität eignen. 

Die Initiative unterstützt voll und ganz dieses Bestreben. Mit einer Hochschule kommen junge Leute, junge Familien, die für eine Belebung der Innenstadt sorgen, die massiv zu überaltern droht. Andreas Knapp wies aber auch auf die Schwierigkeit hin – auch aus seiner Erfahrung als Direktor des Rechnungshofes – dass eine öffentliche Finanzierung für ein solches Vorhaben nur sehr schwer zu bekommen sein würde. 

Die Initiative wies beim Begriff Magnet auch nochmal auf Ihre „Hausaufgabe“ des Leiters der Stadtplanung, Herr Paak,  hin, an der frei werdenden Planie 1 einen Gestaltungsvorschlag zu machen; die Initiative plant, hier etwas Attraktives vorzuschlagen, was genau diese Funktion einer magnetischen Anziehung ausübt. 

Die Initiative wird den Vorschlag eines gläsernen Stadttores machen, das genau diese Funktion ausfüllt. Es wird sowohl das Potential eines neuen Wahrzeichens für Sindelfingen haben, das aber nicht bloß etwas Schönes zum Anschauen ist, sondern sehr durchdacht im historischen und orografischen Kontext zwischen klassizistischer Stadtgalerie, Marktplatz und der Fachwerkaltstadt stehen wird.

Einen genauen Plan dieses gläsernen Stadttores arbeitet die Initiative gerade aus und wird ihn noch vor der Sommerpause dem OB Dr. Vöhringer, der Baubürgermeisterin Dr. Clemens, Herr Paak von der Stadtplanung und den Fraktionen des Gemeinderats zur Diskussion vorlegen.

Nicht zuletzt durch das beeindruckende intellektuelle und rhetorische Niveau von Andreas Knapp waren zwei Stunden im Nu vorüber. Man vereinbarte im Gespräch zu bleiben.

 

— Jimi Riegg —

 

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